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Nachhaltigkeit & Umweltschutz

Seit ihrer Gründung im Jahr 1919 stehen Waldorfschulen für eine ganzheitliche Bildung, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Werte wie Umweltschutz, demokratische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt. Diese Prinzipien sind tief in der Waldorfpädagogik verwurzelt und prägen den Schulalltag bis heute. Ein achtsamer Umgang mit der Natur gehört zu den Grundpfeilern der Waldorfpädagogik. Viele Waldorfschulen setzen sich aktiv für Klimaneutralität ein, etwa durch das Projekt CO2ero, das Schulen bei der Reduktion ihres ökologischen Fußabdrucks unterstützt. Ziel ist es, Schüler:innen zu befähigen, nachhaltige Lebensweisen zu entwickeln und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen.

Die Kinder unserer Schule werden ab der 1. Klasse an ökologische Themen herangeführt. Bereits ab der ersten Klasse werden Kinder an ökologische Themen herangeführt. Praktische Projekte wie Gartenbau oder ein Landbaupraktika fördern ein Verständnis für die Natur. Sie wertzuschätzen, zu respektieren und zu bewahren, wird im Unterricht gelehrt und in unserer Schulgemeinschaft gelebt. Dazu gehören z.B. die Themen Mülltrennung, Stromsparen und der (sinnliche) Umgang mit natürlichen, nachwachsenden Materialien wie Holz oder Wolle. Die Kinder haben in den letzten drei Jahren gemeinsam Müll in der Umgebung gesammelt, zusammen mit dem NABU die Schafe (Skudden) im Biotop-/Artenschutz am Höllengrund-Pulverberg (Zeuthen) besucht und einen Tag im Dahmelandmuseum Königs Wusterhausen erlebt.

Körbeflechten
Erntedank
Waldtag im Winter
Müllsammeln
Dahmelandmuseum
Waldzeit im Sommer

Beispiel: Ackerbauepoche

In der dritten Klasse erleben die Kinder wie es ist, selbst einen Acker zu bestellen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Bildung für nachhaltige Entwicklung

„BNE steht für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn Menschen weltweit, gegenwärtig und in Zukunft, würdig leben und ihre Bedürfnisse und Talente unter Berücksichtigung planetarer Grenzen entfalten können. Eine solche gesellschaftliche Transformation erfordert starke Institutionen, partizipative Entscheidungen und Konfliktlösungen, Wissen, Technologien sowie neue Verhaltensmuster. (Weiter lesen, was ist BNE?)

Ein tieferes Verstehen der lebendigen Natur gehört zu den Leitideen der Waldorfpädagogik. An vielen Waldorfschulen ist die Bemühung um einen umwelt- und klimafreundlichen Schulalltag längst fester Bestandteil ihres Schulprofils. Diese Schulen sind Vorbilder bei der Frage, wie eine Einrichtung zusammen mit Kindern und Jugendlichen, Lehrer*innen und Eltern klimafreundliches, nachhaltiges Verhalten im alltäglichen Schulmiteinander kompetent entwickeln und umsetzen kann.

Die Freie Waldorfschule Wildau möchte ihren Beitrag leisten und perspektivisch die BNE-Ziele auf pädagogischer und organisatorischer Ebene unterstützen.

Das Projekt CO2ero, klimaneutrale Waldorfschule jetzt!

Einige Waldorfschulen gehen entschlossen voran und wollen klimaneutral werden, zum Beispiel die Troxler-Schule in Wuppertal. Dies wird ermöglicht durch das Projekt CO2ero, klimaneutale Waldorfschulen! im Bund der Freien Waldorfschulen, der Vereinigung der Waldorfkindergärten und Anthropoi Bundesverband. CO2ero bietet umfassende Begeitung für die Projektschulen sowie Schulungen, Meetings und eine stetig wachsende offene Materialdatenbank mit zahlreichen hilffreichen Informationen, Tipps und Links. Mehr lesen Sie hier.

(Text: Bund der Waldorfschulen)